Fristende für die Einreichung des Sammelantrags:
Basisprämie und Zahlung für dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden (Greening)
Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete
Ausgleichszahlung für Gebiete mit umweltspezifischen Einschränkungen
Umverteilungsprämie
Junglandwirteregelung
Ausstiegserklärung aus Kleinerzeugerregelung
Antrag auf Zuteilung von Zahlungsansprüchen (nur für Neueinsteiger und Junglandwirte)
Zu diesem Termin müssen dem Antragsteller die beihilfefähigen Flächen im Rahmen der Basisprämie zur Verfügung stehen, damit diese beantragt werden können.
Die Beihilfefähigkeit der Fläche muss jedoch das gesamte Jahr über gegeben sein. Die Angabe der Nutzung richtet sich nach der Hauptnutzung im Zeitraum 01.06. bis 15.07., unabhängig davon ist die Beibehaltung der Nutzung über einen längeren Zeitraum maßnahmenspezifisch geregelt.
Verfristungen und Verspätungen
Für die Anträge des Sammelantrages gilt: Vorbehaltlich von Fällen höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände verringert sich bei verspäteter Einreichung der Anspruch des Antragstellers um 1 % je Arbeitstag Verspätung. Wird ein entsprechender Antrag aber nach mehr als 25 Kalendertagen eingereicht – also nach dem 9. Juni – wird er ganz abgelehnt. Die Nachfrist für Flächenanträge gilt nicht für die Festsetzung der Zahlungsansprüche!
Ist ein Betriebsinhaber bzw. der Nachfolger aufgrund höherer Gewalt oder ähnlicher Ereignisse an der rechtzeitigen Antragstellung gehindert, hat er den Antrag innerhalb von zehn Arbeitstagen schriftlich nachzuholen, sobald er dazu in der Lage ist. Dem Antrag ist dann ein geeigneter Nachweis beizufügen, dem zweifelsfrei zu entnehmen ist, dass ein Fall höherer Gewalt oder außergewöhnlicher Umstände vorlag (z.B. ärztliches Attest über eine schwerwiegende Krankheit).