Das Antragsverfahren für die Novemberhilfen an gastronomische Betriebe und andere Unternehmen, die von der Komplettschließung in der zweiten Infektionswelle der Corona-Pandemie betroffen sind, soll am 25. November starten.
Zu den Details der Novemberhilfen gehören, dass die Höhe der Novemberhilfe 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019 betragen soll. Bei Unternehmen, die erst nach dem 1. November 2019 gegründet worden sind, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz, seit Gründung gewählt werden.
Besonders für die Gastronomie ist wichtig, dass die Unternehmen trotz der Hilfszahlungen eigene Umsätze machen können, beispielsweise durch Außerhaus-Verkauf von Speisen. Bis zu 25 Prozent des Vergleichsumsatzes werden bei der Höhe der Hilfe nicht angerechnet. Als Vergleichsumsatz gilt im Umkehrschluss nur Umsatz, der mit Speisen erzielt wurde, die im Restaurant verzehrt wurden.
Bis zu einer Höhe von 5.000 Euro können Anträge direkt von den Betroffenen an die Bezirksregierungen gestellt werden. Das dürfte vor allem für Solo-Selbständige von Bedeutung sein. Bei höheren Summen müssen die Anträge, wie auch schon bei der Überbrückungshilfe, über Steuerberater gestellt werden.