Die Diskussion über die sogenannten Share Deals steht schon länger im Raum. Bei diesen Deals fällt nämlich keine Grunderwerbsteuer an, wenn nicht das Grundstück an Personen- und Kapitalgesellschaften übertragen wird, sondern nur die Anteile daran.
Aus diesem Grund wurde nun die Anteils-Schwelle für die Deals von 95% auf 90% gesenkt. Und die Behaltensfristen von fünf auf zehn Jahre erhöht. Von Bedeutung ist dabei, dass mit der neuen Regelung, die am 1.07.2021 in Kraft tritt, in Zukunft auch grundbesitzende Kapitalgesellschaften die Grunderwerbsteuer zahlen sollen. Unter der Voraussetzung, dass ein Gesellschaftswechsel von 90% innerhalb von zehn Jahren erfolgt.
Tipp: Wenn innerhalb einer Gesellschaft ein Grundstück enthalten ist und Anteile übertragen werden sollen, sollten Sie sich von Ihrem Steuerberater, über steuerliche Konsequenzen aufklären lassen.