Mit der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung stehen sich zwei grundsätzlich verschiedene Systeme gegenüber. Welches das bessere ist, lässt sich nur schwer beantworten. Jeder muss für sich persönlich abwägen. Wir haben die wichtigsten zwei Argumente für und gegen eine private Krankenversicherung zusammengestellt:
•Man kann sich in der PKV einen Tarif suchen, der Leistungen enthält, die einem individuell wichtig sind. Man bekommt dementsprechend den Schutz, den man bezahlen will oder kann. Außerdem sind die Leistungen garantiert, die in dem Vertrag vereinbart sind. Die Versicherung kann sie nicht reduzieren. In der gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist das anders: dort können Leistungen schon mal gestrichen werden. Beispiele dafür aus den vergangenen Jahren sind etwa die Kassenleistungen bei Brillen oder Zahnersatz, die immer wieder verringert wurden.
•Zu bedenken ist allerdings, dass es in der PKV keine Familienversicherung gibt. Während in der gesetzlichen Versicherung auch Kinder und Lebenspartner kostenfrei mitversichert werden können, muss in der privaten jeder selbst versichert sein und Beiträge zahlen. Familien kommen in der gesetzlichen Versicherung deshalb häufig günstiger weg.